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Burgwall Glienke, Friedland

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Wo
Friedland

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Burgwall Glienke befindet sich in Friedland (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte), in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland. Öffnungszeiten und Preise wurden noch nicht an der Quelle geprüft.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte lag einst eine slawische Burganlage bei Glienke, die heute nicht mehr erhalten ist. Man kannte die Stätte bereits seit 1969 als slawischen Siedlungsplatz, doch erst der Bau der Bundesautobahn 20 brachte die wahre Ausdehnung der Anlage ans Licht und ermöglichte dem Neubrandenburger Archäologen Volker Schmidt Grabungen auf fast sechs Hektar Fläche. Errichtet wurde die Burg in einem Zug gegen Ende der 870er Jahre und im frühen 10. Jahrhundert erneuert, bevor man sie nach 957 aufgab, wohl zugunsten des religiösen Zentrums Rethra. Da die Befunde vor der Überbauung durch die Straßentrasse dokumentiert wurden, sind heute keine sichtbaren Spuren mehr vorhanden.

Verfasst nach Burgwall Glienke

Was Sie wissen sollten

  • Am Standort sind heute keine Strukturen mehr sichtbar, da das Gelände in die Zufahrten der Anschlussstelle Neubrandenburg-Ost einbezogen wurde.
  • Es gibt keine Besucherinfrastruktur, keine Öffnungszeiten, keine Eintrittspreise und keinen organisierten Zugang.
  • Die bei den Ausgrabungen geborgenen Funde, darunter eine als Typ Glienke bezeichnete slawische Tonware, werden andernorts verwahrt.
  • Der Ort liegt in einem ländlichen Gebiet nahe Friedland, ohne touristische Einrichtungen vor Ort.

Wo dieses Schloss liegt

Friedland · Landkreis Mecklenburgische Seenplatte · Mecklenburg-Vorpommern

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Dieses SchlossSchlösser im Umkreis von 40 km

Adresse

Friedland

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Denkmalschutz
Schutzstatus unbekannt

Kartengrundlage © IGN, Géoplateforme

In Bildern

Häufige Fragen

Kann man den Burgwall Glienke noch besichtigen?
Nein, das Gelände wurde von den Zufahrten der Anschlussstelle überdeckt, sichtbare Reste sind nicht mehr vorhanden.
Wann wurde der Burgwall Glienke errichtet?
Die Anlage wurde in einem Zuge in den späten 870er Jahren erbaut und im frühen 10. Jahrhundert erneuert.
Warum wurde die Stelle ausgegraben?
Der Bau der Bundesautobahn 20 brachte das Ausmaß der Burganlage zutage und ermöglichte umfangreiche Ausgrabungen.
Wer bewohnte diese Burg?
Laut dem leitenden Archäologen diente sie vermutlich als befestigter Sitz eines redarischen Adligen.

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Quellen

Identität, Lage und amtliche Referenzen aus Wikidata und den Denkmallisten des Landes.

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