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Castrum Saint-Jean

Castrum Saint-Jean

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Auf einem Felsplateau oberhalb des Beckens von Saint-Maximin im Département Var liegen die Ruinen des Castrum Saint-Jean, auf etwa 600 Metern Höhe, nahe dem Oppidum von Piégu. Dieses befestigte mittelalterliche Dorf war vom späten 12. bis zum frühen 15. Jahrhundert bewohnt, bevor sich die Bevölkerung ins Tal verlagerte, und wurde zwischen 1961 und 1969 archäologisch gründlich untersucht. Zu sehen sind die Überreste einer Burg, eine in mehrere Bereiche gegliederte Dorfsiedlung sowie eine Kapelle aus dem 19. Jahrhundert, während ein Aussichtspunkt mit Orientierungstafel den Blick bis zur Montagne Sainte-Victoire freigibt.

Verfasst nach Castrum Saint-Jean

Was Sie wissen sollten

  • Der Weg zum Felsplateau führt bergauf, weshalb etwas körperliche Anstrengung und festes Schuhwerk erforderlich sind.
  • Das Gelände liegt unter freiem Himmel und kann frei zwischen den Ruinen und entlang der ehemaligen Dorfmauer erkundet werden.
  • Die 1860 errichtete Kapelle Saint Jean de Solferino befindet sich in unmittelbarer Nähe der Überreste des Herrenhauses.
  • Vor Ort steht eine Orientierungstafel, die unter anderem den Blick zur Montagne Sainte-Victoire erklärt.
  • Die Ruinen stehen seit 1967 unter Denkmalschutz.

Wo dieses Schloss liegt

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Denkmalschutz
Schutzstatus unbekannt

Kartengrundlage © IGN, Géoplateforme

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Häufige Fragen

Wo liegt das Castrum Saint-Jean?
Es befindet sich in der Gemeinde Rougiers im Département Var, auf einem Felsplateau über dem Becken von Saint-Maximin.
Ist das Castrum Saint-Jean noch bewohnt?
Nein, das Gelände wurde bereits im frühen 15. Jahrhundert verlassen, als die Bewohner zunächst nach Pays Haut und später ins heutige Dorf Quatre Cantons zogen.
Was wurde bei den Ausgrabungen am Castrum Saint-Jean gefunden?
Die Grabungen von 1961 bis 1969 brachten fast 94.000 Keramikfragmente, rund 2.600 Objekte aus Metall, Knochen, Elfenbein, Geweih, Stein oder Glas sowie 114 Münzen zutage.
Warum ist das Castrum Saint-Jean archäologisch bedeutsam?
Es war die erste französische Ausgrabung einer ländlichen Siedlung des Spätmittelalters und prägte die Methoden der mediävistischen Forschung nachhaltig.
Kann man die Kapelle vom Gelände aus sehen?
Ja, die 1860 errichtete Kapelle Saint Jean de Solferino steht unmittelbar neben den Ruinen des Herrenhauses.

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Quellen

Identität, Lage und amtliche Referenzen aus Wikidata und dem Mérimée-Register.

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