Wallburg auf dem Bollberg
Halver
Zugang
Keine Besichtigung dokumentiertKeine Öffnungszeiten und kein Ticketverkauf gefunden
- Wo
- Halver
Für einen ganzen Tag
Wallburg auf dem Bollberg befindet sich in Halver (Märkischer Kreis), in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Für dieses Bauwerk sind keine Besichtigungen dokumentiert.
Westlich von Halver erhebt sich auf einem Bergsporn über der Ennepe eine frühmittelalterliche Befestigung, der Bollberg. Im Süden prägt ein kräftiger Erdwall mit vorgelagertem, aus dem Fels geschlagenem Spitzgraben das Gelände, während im Norden eine Terrasse samt Sohlgraben den ovalen Ringwall begrenzt. Grabungen des 20. Jahrhunderts ordneten die Anlage einer fränkischen Gründung im 9. Jahrhundert zu und räumten damit frühere Vermutungen über sächsische Ursprünge aus. Heutige Besucher schätzen weniger bauliche Reste als vielmehr den charakteristischen Geländeverlauf und die besondere Lage der Anlage.
Verfasst nach Wallburg auf dem Bollberg
Was Sie wissen sollten
- Die Anlage liegt im Freien auf einem Sporn zwischen Ennepe und Hartmeckebach westlich von Halver.
- Der einzige erhaltene Zugang liegt im Südwesten.
- Es sind keine Bauten erhalten, besichtigt werden Wall und Gräben im Gelände.
- Ein ehemaliger Steinbruch hat im Norden einen Teil des Walls zerstört, was die Lesbarkeit dort beeinträchtigt.
- Öffnungszeiten oder Eintrittspreise bestehen nicht, da es sich um ein unbewirtschaftetes Freigelände handelt.
Wo dieses Schloss liegt
Halver · Märkischer Kreis · Nordrhein-Westfalen
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Dieses SchlossSchlösser im Umkreis von 40 km
Adresse
Halver, Märkischer Kreis
Die Route öffnet sich von Ihrem Standort aus, mit dem Auto oder öffentlich.
- Denkmalschutz
- Schutzstatus unbekannt
Kartengrundlage © IGN, Géoplateforme
In Bildern
Häufige Fragen
- Ist die Wallburg auf dem Bollberg eine mittelalterliche Burgruine?
- Nein, es handelt sich um eine frühere Wallanlage, von der nur die Wall- und Grabenstrukturen erhalten sind, kein Mauerwerk.
- Aus welcher Zeit stammt die Anlage?
- Ausgrabungen datierten sie auf eine fränkische Gründung des 9. Jahrhunderts, womit ältere Annahmen einer sächsischen Herkunft widerlegt wurden.
- Kann man das Gelände frei besichtigen?
- Das Gelände ist über den einzigen Zugang im Südwesten im Freien zugänglich, Öffnungszeiten oder Einrichtungen sind nicht bekannt.
- Was ist heute dort zu sehen?
- Zu sehen sind der Erdwall mit Felsgraben im Süden sowie eine Terrasse mit Sohlgraben im Norden, dort teilweise durch einen alten Steinbruch beeinträchtigt.
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Quellen
Identität, Lage und amtliche Referenzen aus Wikidata und den Denkmallisten des Landes.